Auch Sie sind älter geworden - obwohl Sie sich noch deutlich jünger fühlen als Sie sind.

Sie merken, dass die Anderen Ihnen nichts mehr zutrauen. Sie haben sich gerade aus dem Berufsleben verabschiedet und fragen sich, was nun - stattdessen. Sie haben jetzt alle Freiheit und fragen sich wozu. Sie suchen nach einem erfüllendem „Zeitvertreib“.

Nachlassende Leistungsfähigkeit und zunehmende Einschränkungen verunsichern Sie. Sie müssen zurückstecken und Anderen (Jüngeren!) das Zepter überlassen. Sie sehen Ihre Unabhängigkeit in Gefahr. Sie fühlen sich alleine gelassen.

Alter(n) kommt nicht plötzlich, sondern älter werden ist ein lebenslanger Prozess – und dementsprechend könnte es uns eigentlich schon länger vertraut sein. Also … fangen Sie, wie schon vielfach in Ihrem Leben, einfach noch einmal einen neuen Lebensabschnitt an! Auch Sie sind noch lange nicht zu alt oder zu eingeschränkt, um Lebensfreude und Lebenssinn wieder neu zu entdecken.

Alter werden

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...
(Herrmann Hesse)

Viele von uns haben sich im bisher längsten Zeitraum ihres Lebens mit ihrer beruflichen oder familiären Aufgabe (als Eltern, Partner) identifiziert. Mit dem Zurückfahren im oder dem Ausscheiden aus dem Beruf, dem Wegfall der Verantwortung für den Nachwuchs gehen nicht nur die damit verbundenen zeitfüllenden Aufgaben und der entsprechende gesellschaftliche Status verloren, sondern auch ein, zumindest bislang, bedeutender Teil der persönlichen Identität. Und für das „dritte Lebensalter“ (ab etwa 60 oder 65) oder gar „vierte Lebensalter“ (ab etwa 80 bis 85), gibt es keine gesellschaftlich vorgegebene Rolle.

Finden Sie Ihr persönliches Selbstbild und Zielbild, das Ihnen ein möglichst großes Maß an Lebensfreude und -zufriedenheit verspricht. Zwischen (in Anlehnung an Prof. Dr. Meinolf Peters, Psychotherapeut, Arbeitsschwerpunkt u.a. Seniorenberatung):

  • Dem „aktiven Alten“ – der einer Vielzahl sozialer Aktivitäten nachgeht; der die ganze Welt bereist; der sich intensiv darum bemüht, in seinem Alltag und seinen Fachgebieten auf der Höhe der Zeit zu bleiben; der sich um seine körperliche Fitness kümmert.
  • Dem „gelassenen Alten“ – der sich beschaulich durch seine kleine (von ihm selbst aus freien Stücken begrenzte) Welt bewegt.