Sie wollen doch gar nicht mehr von Ihrem Team, als dass jeder im Team seine Aufgaben verantwortungsvoll und nach bestem Wissen und Gewissen zügig und vollständig erledigt. Sie wollen und müssen bestimmen, wo es lang geht im Team. Und Sie wollen trotzdem kollegial bleiben und sich Ihrem Team zugehörig fühlen können.

Wir reflektieren Ihren Führungsstil, Ihren Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen, Chef. Ihre persönliche Art, die Dinge zu kommunizieren, Ihren Kollegen zu begegnen, mit zwischenmenschlich schwierigen Situationen umzugehen, Ihre Vorstellungen einzubringen und (Entscheidungen) durchzusetzen.

Wie kann es Ihnen gelingen, auch in schwierigen Situationen souverän zu bleiben, mit persönlichen Angriffen auch innerlich gelassen umzugehen, wertschätzend zu bleiben. Wie schaffen Sie es, diese Vielfalt von „Typen“ in Ihrem Team zu motivieren. 
Der Mensch macht den Unterschied, gerade auch als Führungskraft.

Führungsverhalten

Lassen Sie sich nicht auf Machtkämpfe ein und auch nicht in Machtkämpfe zwischen Anderen hineinziehen. Sie erreichen Ihre Ziele auch anders – sicherer, mit weniger Aufwand und ohne Verletzungen.

Machtkämpfe sind nicht „großen“ Persönlichkeiten mit einflussreichen und „mächtigen“ Rollen (in der Wirtschaft, in der Politik) vorbehalten. Machtkampf ist Alltag aller „kleinen“ und „großen“ Leute, im beruflichen wie auch im familiären und persönlichen Bereich.

Wenn wir von einem (Führungs-)Konflikt reden, tun wir das in der Regel an einem Punkt einer Meinungsverschiedenheit, wo es auch „im Bauch schon grummelt“. Eine Meinungsverschiedenheit, die wir in diesem Stadium jetzt auch „gefühlt“ als Streit empfinden. D.h.: Es geht in diesem Konflikt nicht mehr nur darum, dass sich da unterschiedliche Meinungen bezüglich einer bestimmten Sache gegenüber stehen, sondern die Begegnung ist schon auf die emotionale und persönliche Ebene eskaliert. Unverständnis, Enttäuschung, Verärgerung, Angst vor Autoritätseinbuße sind mittlerweile im Spiel und gelten nicht der anderen Meinung, sondern richten sich gegen die Person(en) auf der Gegenseite. Es geht auf beiden Seiten im wesentlichen um Recht haben, durchsetzen, die Rolle behaupten, siegen, auf keinen Fall verlieren. Der einfachste und kürzeste Weg zu einer guten und fairen und dauerhaften Lösung ist damit erst einmal versperrt.

Die bessere Lösung: Diesen Weg zur Lösung sollten Sie vorher suchen, solange das „irritierende Verhalten“ der Gegenseite noch auf „Rechtfertigung eigener Versäumnisse bzw. Fehler“ zielt (Eskalationsstufe 1 vieler Konflikte), oder darauf „Aufmerksamkeit zu erhalten“ (Eskalationsstufe 2 vieler Konflikte). Wenn der Konflikt schon im Machtkampf (Eskalationsstufe 3) angekommen ist, hilft nur eines (um Eskalationsstufe 4 „Rache“ zu vermeiden): Der Klügere erkennt genau das und sucht und findet den Ausstieg aus dem Machtkampf.

Wer sich am Ende eines Machtkampfs als der klare Sieger fühlt, übersieht, dass er, selbst wenn er in der Sache zu 100% gewonnen haben sollte, auf der Gegenseite einen neuen Feind „gewonnen“ hat. Jeder Feind macht das Leben schwer(er), auch wenn er nicht in der Position scheint, mich anzugreifen.